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Prof. Dr. Heike Bruch

Direktorin des Instituts für Führung und Personalmanagement, Universität St. Gallen

Prof. Dr. Heike Bruch ist Professorin für Leadership an der Universität St. Gallen und leitet dort das Institut für Führung und Personalmanagement. Sie ist im Vorstand der deutschen Gesellschaft für Personalführung (DGFP), berät Top-Führungskräfte zu Leadership und kulturellem Wandel und gründete im Jahr 2006 die energy factory St. Gallen. Heike Bruch gehört zu den 100 erfolgreichsten Frauen der Schweiz. Für Ihre Arbeit wurde sie mehrmals als führende Wissenschaftlerin in der Personalforschung im deutschsprachigen Raum ausgezeichnet. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten zählen «Energie & Dynamik», «Leadership Transformation», «Speed» sowie «New Leadership & Work.»

keynote | Deutsch

Review
2021

New Leadership. Zwischen Leadership und Überhitzung

Prof. Dr. Heike Bruch, Direktorin des Instituts für Führung und Personalmanagement an der Universität St. Gallen, geht auf die Auswirkungen der Digitalisierung und des demografischen Wandels ein und gibt Einblicke, wie man die daraus resultierenden Turbulenzen durch Führung meistern kann. Angesichts eines Arbeitskräftemangels ab 2025 wird es immer wichtiger, neue Entwicklungen zu akzeptieren, sich darauf einzustellen und erstrebenswerte Arbeitsplätze zu schaffen. Der Stillstand während der Pandemie hat neue Faktoren aufgezeigt, die beim Übergang zu New Work zu berücksichtigen sind. Auch wenn solche unsicheren Umstände erschütternd sein mögen, sieht Prof. Dr. Bruch in ihnen aufgrund der hohen Misserfolgsquote einzigartige Chancen. Die Forderung nach mehr Geschwindigkeit und Effizienz in der neuen Arbeitswelt hat zu einem verstärkten Gefühl der Überforderung und der Gefahr der «Überhitzung» geführt. Die Einführung einer transformationellen Führung bei gleichzeitiger Begrenzung der transaktionalen Führung auf ein angemessenes Minimum kann dazu beitragen, das Ziel im Auge zu behalten. Vor allem während die Auswirkungen der Pandemie noch auf vielen lasten, kann der Druck zu mehr Effizienz eine Falle sein. Die kann jedoch vermieden werden. Dies, indem man den Leistungsdruck senkt und die Toleranz für Misserfolge erhöht, klar definierte Prioritäten beibehält und Checks einlegt, um das Erreichte zu bewerten.